
ci erzählt
Manchmal entstehen die wichtigsten Wege dort, wo man sie gar nicht gesucht hat.
Als ich 2010 beim FC Red Bull Salzburg meine erste Anstellung antrat, war Kommunikation nur ein Teil meines Aufgabenbereichs. Ehrlich gesagt nicht einmal jener, der mich am meisten reizte. Doch mit jedem Projekt, jeder Pressekonferenz und jeder Begegnung wuchs die Begeisterung. Heute weiß ich: Kommunikation war nie einfach nur ein Beruf. Sie ist die Möglichkeit, Menschen und ihre Geschichten sichtbar zu machen.
In den vergangenen Jahren durfte ich außergewöhnliche Menschen kennenlernen, große sportliche Erfolge begleiten und an Orten arbeiten, von denen ich früher nur geträumt hätte – von internationalen Fußballabenden in der UEFA Champions League über Olympische Spiele bis hin zu Projekten, die direkt vor meiner eigenen Haustür in Thalgau entstanden sind. Dabei habe ich etwas gelernt: Mich interessieren nicht zuerst die Schlagzeilen. Mich interessieren die Menschen, die dahinterstehen. Denn genau dort entstehen die Geschichten, die in Erinnerung bleiben.
Nach mehr als zehn Jahren als Head of Communications beim FC Red Bull Salzburg habe ich 2020 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Heute darf ich Verbände, Unternehmen, Veranstaltungen und Persönlichkeiten kommunikativ begleiten – mal strategisch im Hintergrund, mal sichtbar auf der Bühne. Ich schreibe Bücher, unterrichte an Hochschulen, entwickle Lehrunterlagen, moderiere Veranstaltungen und halte Vorträge. So unterschiedlich diese Aufgaben auch sind: Im Kern geht es für mich immer um dasselbe – Menschen und ihre Geschichten sichtbar zu machen.
Rückblickend waren es nie Titel oder Stationen, die meinen Weg geprägt haben. Es waren Begegnungen. Gespräche. Vertrauen. Daraus ist über viele Jahre ein Netzwerk entstanden, das ich heute jeden Tag aufs Neue schätze. Und die Überzeugung, dass Kommunikation dann ihre größte Wirkung entfaltet, wenn sie authentisch, klar und menschlich bleibt.
Wie aus dieser Haltung heute Strategien, Ideen und Kommunikation mit Wirkung entstehen, erzähle ich auf der nächsten Seite.

